2013 beschlagnahmt die Staatsanwaltschaft die Kunstbestände von Cornelius Gurlitt. Es sind 1.500 Kunstwerke, die er als Sohn des Kulepper mainzernsthändlers Hildebrand Gurlitt von seinem Vater geerbt hat. Handelt es sich dabei um Raubkunst aus der Zeit der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft? Der breiteren Öffentlichkeit werden die Kunstwerke nun erstmals gezeigt. Die Bonner Kunsthalle präsentiert deshalb gegenwärtig unter dem Titel „BESTANDSAUFNAHME GURLITT“ eine umfassende Werkschau aus dem Nachlass von Cornelius Gurlitt.

Am Donnerstag, 1. März, kommt die Kunsthistorikerin Dr. Gaby Lepper-Mainzer nach Gladbeck. In einem Beamer-Vortrag wird sie die zentralen Werke dieser Ausstellung besprechen. Dabei geht es um die enge Verbindung zwischen dem NS-Kunstraub und den Schicksalen der Verfolgten, meist jüdische Künstler, Sammler und Kunsthändler.

Die Veranstaltung im Haus der VHS (Friedrichstr.55) beginnt bereits um 18.30 Uhr. Vorverkauf im Haus der VHS oder online über die Homepage der VHS 5,00 € / Abendkasse 6,00 € / Schüler und Studierende 3,00 €.